Verdient Premium-Mineralwasser einen Platz in der NA-Getränkediskussion?
Premium-Mineralwasser — mit mineralischen Profilen, die sensorische Komplexität bieten — ist ein legitimer Teil der NA-Getränkediskussion, insbesondere in der Gastronomie. Wässer wie Clos de Griffier (Frankreich), Iskilde (Dänemark), Gerolsteiner Sprudel oder Apollinaris haben differenzierte Mineralienprofile (Calcium, Magnesium, Natriumchlorid, Sulfate), die ihnen unterschiedliche Geschmackseigenschaften geben — von weich und mild bis stark mineralisiert und fast “geologisch”.
In der Spitzengastronomie ist Wasser-Sommelerie eine anerkannte Disziplin: Das Deutsche Institut für Wasser (DIW) bildet “Water Sommeliers” aus, und Restaurants wie das Purs in Andernach oder das Schwarzwaldstube in Baiersbronn bieten Wasserbegleitungen zu Menüs an — mit unterschiedlichen Wässern für unterschiedliche Gänge. Premium-Mineralwasser zu 8–15 Euro pro Flasche wird dabei als Genussprodukt positioniert, nicht als bloße Durstlöschung.
Was überrascht: Gerolsteiner Sprudel aus der Vulkaneifel hat einen der höchsten natürlichen Calcium- und Magnesiumgehalte weltweit und wird von Sportmedizinern als Regenerationsgetränk empfohlen. Sein hoher CO₂-Gehalt (6,2g/L) macht ihn zudem zu einem der kohlensäureintensivsten natürlichen Mineralwässer — eine sensorische Eigenschaft, die in der alkoholfreien Mixologie ausgesprochen interessant ist.
| Wasser | Mineralgehalt (mg/L) | Charakter |
|---|---|---|
| Gerolsteiner Sprudel | 2.527 (TDS) | Kräftig, mineralisch |
| Rosbacher Urquelle | 1.248 | Ausgewogen, weich |
| Iskilde (DK) | 98 | Sehr weich, neutral |
| Clos de Griffier (FR) | 2.100 | Elegant, salzig |
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